Mein Meilenbuch im Netz

Kategorie: Charter-Boote

Ronja – 02.10.2016

Der Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück und wir waren erst kurz nach zehn klar zum Ablegen. 

Das Ziel war klar, Schilksee, der Wind stand günstig und so machten wir uns auf den Weg.
 
Zunächst war der Wind gut, doch so langsam schlief er ein und die Unterwassergenau (der Motor) half uns weiter. 
Da das Wetter und die Sonne eher frühlingshaft als herbstlich waren, legte ich mich auf das Vorschiff und übernahm die wichtige Aufgabe der Überwachung des Luftraums über der Ronja. Böse Zungen behaupten ich hätte geschlafen, was natürlich eine üble Verleumdung ist.
Bei fast totaler Flaute legten wir in Schilksee an und mir bleibt nur ein Danke an Gerhard für die zwei tollen Segeltage.

Ronja – 01.10.16

Heute hieß es Leinen los mit der Ronja, einer Willing 31. Willing 31? Genau, unser Schulschiff von der SKS Praxis. 

Gerd hat das Schiff gechartert und wird die kommende Woche damit auf dem Ostsee segeln. 
Da ich leider keinen Urlaub bekommen habe, bleiben mir nur zwei Tage auf der Ronja.
Heute sind wir bei bestem Segelwetter um 15 Uhr in Richtung Damp in See gestochen. 
Entspanntes Segeln auf Raumschot und Halbwindkurs waren angesagt. Nach 14 Seemeilen erreichten wir Damp noch bei Tageslicht.

 

Haffstrom -7. Tag – Strande – Laboe

Trüben Wetter passt so richtig zum Ende des Urlaubs. Spät gefrühstückt und dann zur Tankstelle. 30 Liter Diesel haben wir für Motor und Heizung verbraucht.

 

 Zum Abschluss unseres Törn sind wir noch in Richtung Kiel zum Nord-Ostsee-Kanal gesegelt um dann wieder gegen den Wind in Richtung Laboe gekreuzt.
 

 

  

 
 

Um den Abschied von der Haffstrom ein wenig schwerer zu mach kam noch die Sonne heraus und so wurden die letzten Seemeilen zum Genuss.

 

  

 

 

 
 

Nun liegt die Haffstrom wieder in Laboe und wir genießen ein frühes Abendessen auf der Terrasse der Fisch-Küche.
 

 

Ende 

Haffstrom – 6. Tag – Strynø-Strande

Wo war die versprochene Sonne??? Wir hatten 4 Bft und Sonne bestellt. Geliefert wurde das:
   

Hilft alles nichts, nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es Leinen los. Nach dem Ablegemanöver waren dann auch alle wach.
Dann ging es Richtung Marstall. Fast alles betonnt und wegen dem Wind unter Motor bewältigt. 
 

  

     

 

Endlich auf dem offenen Wasser angekommen haben wir die Segel gesetzt. Zu Beginn war noch die Hilfe der Unterwassergenua nötig, doch dann steigerte sich der Wind langsam auf 4 Bft. Zusammen mit einem knappen halben Meter Welle kam schon Meeresfeeling auf dem Ostsee auf. Schon komisch wenn man rund herum gar kein Land mehr sieht.
  

 

Nach fast 4 Stunden war dann Kiel Leuchtturm erreicht, der Wind schlief ein und wir haben die Segel geborgen. 
  

 
 

Unter Motor ging es dann nach Strande. 
Der Hafen liegt auf der anderen Seite der Kieler Förde gegenüber unserem morgigen finalen Ziel Laboe. Auf den letzten Meilen dorthin begegneten uns größere Schiffe,
 
  aber auch viele Kleine:

  
  

 Nach Holgers perfekten Anlegemanöver kehrt nun Ruhe ein. 
 
Die letzten Vorräte werden nachher vernichtet. Morgen noch Diesel bunkern und dann über die Förde nach Laboe.
Gerade bin ich mit dem Schreiben fertig, da kommt auch schon Cosi frisch geduscht um die Ecke.
 

 

Haffstrom – 5.Tag – Svendborg – Strynø

Good morning! Sun is shining! 
 

Aber vor dem Auslaufen war erst eine Shopping-Cruise in Svendborg angesagt, der Wunsch unserer Ladies.

 
 

  

rein zufällig kamen wir an der Eisdiele von gestern vorbei:
  1. Waffel: Chocolate Sorbet (!!!) & Waldbeeren – sensationell 
  2. Waffel: Pistazie & Erdbeer / Rhabarber 
  3. Waffel: ging leider nicht, werde wohl alt.

 

 
Dann war endlich ablegen angesagt. Der heutige Tag war der Tag der Bojen und Tonnen. Ziemlich enge Fahrwasser und unser Steuermann meisterte dies alles mir Bravour.
 

   

Nach einer kurzen Etappe unter Segeln war dann bei Rudkøpping wieder motoren angesagt. Zeit für  den Skipper zu relaxen und den Steuermann in Ruhe zu lassen.
 
 

  

Bald darauf war der Megahafen Skyrø erreicht. Ein wenig höherer Puls als die Hafeneinfahrt anstatt 3 Metern nur 2,20 Metern Tiefe hatte und der Sieg der Papierkarte über den Plotter: nach dem wären wir in das falsche Becken ein- und damit aufgelaufen (nie vergessen, Holger!)

 

 
Kurz noch den Grill angeworfen, BBQ-Dinner  und dann der Sundowner!
 

Haffstrom – 4. Tag – Lyø-Svendborg

Der Tag begann mit einer kleinen Wanderung nach Lyø-City-Downtown. 

Auf halber Strecke befindet sich Lyø Heliport.

Im Dorf angekommen ein paar Brötchen für das Frühstück gejagt und zurück auf die Haffstrom.
Das Ablegemanöver war ob des Windes ein wenig knifflig, wurde aber von uns gemeistert.

 

 
Zunächst war der Wind unerwartet schwach, unsere Ladies navigierten und steuerten mit Bravour.
 
Danach begann Segeln at it’s best. 4-5 Bft und 8,5 Knoten – da vergisst man glatt den Regen.
 
 Die Navigation war bei dem Wetter doch anspruchsvoll. Aufgrund des Windes waren wir zügig in Svendborg. Die Einfahrt war recht spannend, Strom und Fähren lassen keine Langeweile aufkommen.
 
 

  

Leider machten die Geschäfte gerade zu, wie schade! 
 Unser Essensvorschlag wurde nicht angenommen:
Das final ausgewählte Lokal machte uns allerdings auch glücklich.
 

 

Haffstrom – 3.Tag – Dyvig-Lyø

Der Tag begann trotz Regen gut. Wir haben unser Frühstück im schönen Dyvig Badehotel eingenommen.

 

 

Danach programmierte unser Chef Navigator den Plotter. Wie gut, dass er nicht weiß, dass ich ohne Leserbrille kaum was darauf erkenne.
Die Ausfahrt aus der Dyvig ist fast noch spektakulärer als die Einfahrt, denn man muss direkt auf einen Steg zu halten.
 
Draußen auf dem kleinen Belt war dann Segeln angesagt. Oh Wunder, dieses mal am Wind!
 
Da wir nur 2-3 Bft hatten, war das alles sehr entspannt. Der Autopilot machte die Arbeit und wir beobachteten das Meer.
 
Kurz vor der Ankunft in Lyø begegneten wir wieder einem Traditionssegler und Cosi machte das Foto des Tages!

 

In Lyø angekommen, nach der engen Hafeneinfahrt setzte gleich die Entspannung ein. Ruhe, Natur und ein traumhafter Ausblick! 
 

 

 

Eigentlich hatten wir aufgrund des Wetterberichtes (Regen, Regen oder Regen) einen eher gruseligen Tag erwartet. Aber nach dem Tag kann ich nur sagen:
 

Haffstrom – 2. Tag – Hørophav-Dyvig

 

Die Sonne lacht und da schließen wir uns an. An Deck das Frühstück eingenommen, mit vollen Hafenkinoprogramm, denn unser Liegeplatz war direkt an der Hafenausfahrt.

 
Kurs Richtung Sønderborg, richtig schöner Wind bringt uns auf über 7 Knoten. In Sønderborg kurz zum Eisessen angelegt, Luxus Selfie mit Holgers Nikon und ab durch die Brücke. 
 
 
 
Richtung Dyvig durch den Sund hatten wir perfekten Wind für den Raumschotkurs. Halsen haben wir nun genug geübt.
Bei Sonnenschein ging es in die Dyvig und nun ist relaxen angesagt.
 
 

Haffstrom – 1. Tag – Laboe-Høruphav

Das Wort des Tages war eindeutig „Bullenstander“!

Wir hatten den ganzen Tag das „Vergnügen“ einen Vorwindkurs zu fahren. Mit einer Selbstwendefock und bei leicht wechselnden Wind nicht unbedingt ein reines Vergnügen. Der Bullenstander hat uns vor mehr als einer Patenthalse gerettet. 
 
 Die vielen Traditionssegler in der Kieler Förde waren einfach schon anzuschauen und mit ihnen zusammen in Richtung Norden zu segeln war ein schönes Erlebnis.
 


 

 

Leider waren die vom Wetterbericht angeündigten 3-4 Windstärken nirgends zu finden und wir mussten die Unterwassergenua einschalten. 
 
Nach guten 10 Stunden erreichten wir Hørup Haven in Dänemark. Dort waren die Grills schon an und unser BBQ konnte, dank unserer Ladies die alles unter Deck vorbereitet hatten, gleich beginnen. 
 

 

Am Sontag geht es dann in Richung Dyvig weiter.

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